Glauben braucht
intellektuelles Verstehen

 

Das Gottesbild des Christentums, von dem der Christ glaubt, dass er es letztlich von Gott selbst via Offenbarung empfangen hat, ist das Bild einer vernünftigen, den ganzen Kosmos schaffenden, ordnenden und erhaltenden Macht. Für den Gott des Christentums ist die Vernunft nicht irgendeine Äußerlichkeit, er ist selbst "höchst-vernünftig". Und der Mensch, der als sein Abbild geschaffen wurde, hat durch die Fähigkeit, zu erkennen und zu verstehen, Anteil am Göttlichen. (Papst Benedikt XVI.)

 

Ein Glaube fällt nicht vom Himmel, sondern ist gedeutete Erfahrung. Von daher geht in das, was Glaube genannt wird, immer auch Vernunft ein - das heißt "Nachdenken". Der Vortrag wird dies begründen und ein Plädoyer dafür halten, dass dies auch gut ist (der Auror).

 

Termin: Dienstag, 16. Okt. 2018, 20:00 Uhr, Gemeindzentrum St. Bonifatius.

 

Referent:

Prof. Dr. Magnus Striet

Lehrstuhl für Fundamentaltheologie philosophischen Anthropologie an der Universität Freiburg

 

zur Person: Studium der Katholischen Theologie, Germanistik und Geschichte. 1994 bis 2000 Wiss. Mitarbeiter am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte in Münster. Seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Freiburg.